Naturheilkunde für Tiere - Information 13:


Erläuterungen zur Magnetfeld-Therapie

Einführung:


Alle Lebensvorgänge, insbesondere der Stoffwechsel der Zelle, basieren maßgeblich auf elektromagnetischer Energie. Nur bei einem ausreichend energetisch versorgten Organismus funktionieren die Selbstheilungsmechanismen.
Durch Stress, Fehl- und/oder Überernährung sowie Bewegungsmangel kommt es zu einer Beeinträchtigung des Stoffwechsels (metabolische Stoffwechsellage) mit ungünstiger Auswirkung auf den Energiehaushalt.

(Bild: Auszug aus Bemer3000 VET, mit freundlicher Genehmigung)

Die Folgen sind Leistungsabfall, degenerative Prozesse, chronische Krankheiten und eine höhere Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten.

Bereits seit den 70er Jahren werden Magnetfeldgeräte erfolgreich zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Im Laufe der Zeit wurden pulsierende Magnetfeldgeräte entwickelt. Diese therapeutisch benutzten "Pulswellen" liegen im Nieder- und Mittelfrequenzbereich (0-500 Hz). Die Stärke des MF wird in Gauß oder Tesslar gemessen.

Durch Erkrankungen sind der Zellstoffwechsel sowie die Sauerstofffunktion gestört. Die MF-Therapie hilft diese Störungen zu beheben, in dem sie die Ionen der inaktiven Zellen zu getakteten Bewegungen zwingt.
Hierdurch wird die Durchblutung des betroffenen Gewebes gefördert und der Sauerstoffanteil der Zelle angehoben. Somit wird der Zellstoffwechsel zum Abtransport der Schlacken und Schadstoffe angeregt.

(Bild: Auszug aus Bemer3000 VET, mit freundlicher Genehmigung)

Hieraus erfolgt eine schnellere Heilung von Wunden oder der Abbau von Hämatomen. Ebenfalls wird die Regenerationsfähigkeit der Haut nach Operationen gesteigert und so eine gute Wundheilung gewährleistet. Unschöne Narbenbildung bleibt aus. Auch ältere Narben lassen sich im Nachhinein noch gut beeinflussen.

Die MF-Therapie eignet sich außerdem gut um einen schnelleren Rückgang von Schwellungen zu fördern oder Linderung bei z. B. Koliken und Asthma zu verschaffen.

Hauptansatzpunkt ist aber vor allem die orthopädische Seite. Bei geringer bis mittelgradiger Lahmheit können sich die Tiere kurz nach Beginn der MF-Therapie wieder bewegen (das hängt natürlich von Art und Schwere der Erkrankung / Verletzung ab. Auch die MF-Therapie kann keine Wunder vollbringen!). Dadurch wird die Rekonvaleszenz sowie Muskelschwund und Trainingsausfall gering gehalten.

Nachfolgend einige Indikationen, die mit der MF-Therapie gut therapierbar sind (teilweise auch humanmedizinische Indikationen):

Abszeß
Adynamie Allergie
Anämie Angstzustände Apoplexie
Arthritis Arthrose Bänderzerrung
Beinschmerzen (pAVK) Bursitis Coxitis
Distorsionen Durchblutungstörungen Entwässerung
Entschlackung Epikondilites Fersensporn
Gonarthorsen Gelenkschmerzen Karpaltunnelsyndrom
Konzentrationsstörung Lumbago Lymphstau
Migräne Mb. Bechterew Mb. Sudek
Nervenerkrankungen Neuralgie Osteoporose
Paresen Prellungen Psoriasis
Rheuma Schlafstörungen Schwellungen
Stoffwechselerkrankungen Tinitus Überdehnung
Ulcus Vertigo u.v.a.m


Auch bei frischen Frakturen und /oder verzögerter Kallusbildung oder OCD kann eine Verbesserung erzielt werden. Denn Magnetfelder durchdringen selbst die größten und stärksten Knochen, eine Tiefenwirkung ist somit gesichert.

Es gibt aber auch einige Kontraindikationen, bei denen die MF-Therapie nicht eingesetzt werden sollte, das sind z.B.:

juvenile Diabetes Schwangerschaft Pilzinfektionen
schwere Herzkrankheiten akute Blutungen Herzschrittmacher
akute bakterielle Erkrankungen (z.B. FSME, TBC, Borrelliose, Pneumonien)

Die Behandlungsdauer einer MF-Therapie richtet sich - wie eingangs schon erwähnt - nach Art und Schwere der Erkrankung.
Bei akut entzündlichen Prozessen ist es sinnvoll, die Therapie wenn möglich 2-3x täglich in den ersten Tagen zu wiederholen. Dann erfolgt in der Regel 2-3 x wöchentlich eine Behandlung bis zum Abschluss bzw. einer Stabilisierung des Heilungsprozesses.

Degenerative Erkrankungen erfordern eine längere Behandlung von mehreren Wochen. Art und Schwere der Erkrankung bestimmen dabei den Zeitraum der Behandlung.

Praxistipp:
Nach meiner Erfahrung hat es sich bewährt, zusätzlich zur MF-Therapie noch ein für die Erkrankung passendes Medikament s.c. zu injizieren. Dieses verabreiche ich in der Regel vor Beginn der "Sitzung". Hierdurch kann nochmals eine Beschleunigung des Heilungsprozesses erzielt werden, da die Mittel über den Blutweg angereichert mit Sauerstoff das Indikationsgebiet schneller erreichen und so dort besser greifen.

Autorin: Heike Creter, gepr. THPin,
ATM-Absolventin mit Prüfung 03/1998, Tierheilpraxis mit Schwerpunkt Bioresonanztherapie, Homöopathie, Magnetfeldtherapie