Naturheilkunde für Tiere - Information 08:


Schadstoffe in Hunde- und Katzenfutter - die Berberitze hilft beim Entgiften der Nieren


von Heike Creter, geprüfte Tierheilpraktikerin (Artikel im Darmstädter Echo)


Kater Mucki ist krank, denn seine Nieren sind kaputt. Schuld daran sind Schadstoffe. Ein Umweltanalytik-Institut untersuchte 24 Hunde- und Katzenfutter. Hierbei konnten fast alle gängigen Umweltgifte wie Blei, Cadmium, Quecksilber, Lindan, DDT oder PCB nachgewiesen werden.

Auch Haustiere die in einem Haushalt mit Rauchern leben, haben eine höhere Cadmium- und Nickelbalastung. Barium und Arsen gelangen durch Schädlingsbekämpfungsmittel in den Körper. Aluminium wird durch verschiedene Medikamente aufgenommen.
Die verursachten Störungen reichen von Hautproblemen, Haarausfall und Verdauungsstörungen bis hin zum Krebs und aggressivem Verhalten.

Mit Analysen von Blut, Urin und Haaren läßt sich das Ausmaß der Belastung in den Organen feststellen. In der Homöopathie setzt der Therapeut häufig die Berberitze ein, um die Nieren beim Entgiftungsvorgang zu unterstützen. Zur Blutreinigung finden Heilpflanzen wie Wachholderbeeren und Brennesselkraut Anwendung. Überhaupt stellen Phytotherapeutika eine hervorragende Ergänzung und Konkurrenz zu den chemisch definierten Arzneimitteln dar.

Neben der medikamtentösen Therapie müssen die belastenden Umstände beseitigt werden, wie falsche, einseitige Speisen, chemische Fellpflegemittel, Chemotherapeutika und belastetes Trinkwasser.