Naturheilkunde für Tiere - Information 05:


Zum Wohle der Pferde - Stallklima verbessern

von Heike Creter, geprüfte Tierheilpraktikerin (Artikel im Darmstädter Echo)


Ätherische Öle erfreuen Sich zunehmend großer Beliebtheit. Nicht nur in Inhalations- und Einreibemitteln bei Atemwegserkrankungen werden sie eingesetzt. Auch zum allgemeinen Wohlbefinden in Hautölen, Bädern und Duftlampen.

Der therapeutische Effekt bei körperlichem sowie seelischen Ungleichgewicht ist ebenso bei unseren Tieren zu bemerken. Die üblichen Behandlungen der Strahlfäule bei Pferden durch das hochgiftige Kupfervitriol kann wirksam durch stark bakterienabtötende Essenzen ersetzt werden.

Bereits bei Sehnenproblemen, chronischem Husten und zur Fellpflege vor Ungeziefer setzt mancher Pferdebesitzer bewußt oder unbewußt Produkte mit ätherischen Ölen ein.

Nicht alle ätherischen Öle eignen sich jedoch für die therapeutische Anwendung. Synthetisch hergestellt, vermischt und gestreckt, verbreiten sie nur einen angenehmen Geruch. Für die aromatherapeutische Behandlung dagegen sind sie jedoch wertlos. Angebaut unter Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Kunstdünger können reine Öle durch chemische Stoffe kontaminiert sein. Da die ätherischen Öle hochkonzentriert sind, müssen sie in einer Trägersubstanz gelöst werden. Geeignet für die äußerliche Anwendung sind pflanzliche Öle mit guten Durchdringungseigenschaften für Haut und Hornwand.


Hier einige Tips:

Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) guter Qualität läßt sich bei vielen Beschwerden einsetzen. Besorgen Sie sich ein kleines Fläschchen für Ihre Hausapotheke. Verbessern Sie die Raumluft bzw. das Stallklima durch das Vernebeln bzw. Verdampfen der Aromen. Probieren Sie es z. B. mit Pfefferminze, Zitrone oder Thymian und entdecken Sie die Vorlieben und Reaktionen Ihrer Tiere.