Naturheilkunde für Tiere - Information 02:


Biologische Mittel: Fermentgetreide stärkt die Darmflora

Wurmbefall schwächt die Pferde - Bei mangelnder Hygiene haben Parasiten ein leichtes Spiel


Von Heike Creter, geprüfte Tierheilpraktikerin (Artikel im Darmstädter Echo)

Ein starker Wurmbefall unserer Pferde schwächt den Organismus und erhöht die Anfälligkeit gegenüber weiteren Erkrankungen. Steht ein Pferd unter anhaltendem Streß, körperlicher Belastung oder mangelt es an Hygiene und Pflege, haben Parasiten ein leichtes Spiel.

Auch unausgewogene Futterrationen oder Vitamin- und Mineralstoffmängel können Ursachen einer Vermehrung sein.

Beachtenswert ist in diesem Zusammenhang ein Nickhautvorfall am Auge.

Chronisch befallene Pferde zeigen neben einem Konstitutionsverlust und Blutarmut ein stumpfes, glanzloses Fell. Verdauungsstörungen, wie Durchfall und Kolikerscheinungen, können auftreten.

Der Appetit ist entweder verringert oder es stellt sich Heißhunger ein. Eine Kotprobe bzw. Blutuntersuchung gibt genaueren Aufschluß über den Stand der Verwurmung. Neben der herkömmlichen Wurmbehandlung bietet die biologische Parasitenbekämpfung eine sinnvolle Ergänzung.

Hierzu einige Tipps:

Geben Sie geschwächten Tieren gutes Futter, dazu aufbauende Vitamine und Mineralien. Gut bewährt hat sich der Zusatz von Kanne-Fermentgetreide, das die Darmflora günstig beeinflußt und die Entwicklung der Darmparasiten stark hemmt.

Aus der Homöopathie findet die Eberraute Anwendung. Sie verändert das Darmmilieu und unterstützt damit die Ausscheidung.

Der Grapefruitextrakt bietet als phytotherapeutische Maßnahme ebenfalls gute Dienste. Der Organismus wird dabei angeregt, selbst ausreichend Abwehrmechanismen zu entwickeln um mit den Parasiten fertig zu werden.